SPD fordert staatliches Zertifikat für Berufsabschlüsse in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
Die SPD-Landtagsfraktion hat heute das Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH am Sülzeanger in Magdeburg besucht. „Wir führen regelmäßig auswärtige Fraktionssitzungen in allen Ecken des Landes durch, um uns zu verschiedenen Themen vor Ort zu informieren“, erläuterte die Fraktionsvorsitzende Katrin Budde den Hintergrund des Besuchs. „Politische Arbeit ist eben etwas Handfestes und nicht nur Schreibtischarbeit.“
Beim Besuch der Lebenshilfe-Werkstatt ging es um die Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderung. Nach dem Sozialgesetzbuch (§16 SGB II) sind für arbeitslose, erwerbsfähige Hilfebedürftige Eingliederungsleistungen zu erbringen. Dabei sind Arbeit und Beschäftigung mit allen Facetten ein wesentlicher Bestandteil der Eingliederungshilfe. Einen großen Teil dieser Leistungen erbringen anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. – Das ist in SGB IX geregelt. – Sie dienen dazu, die Leistungs- und Erwerbsfähigkeit der Menschen zu erhalten, zu entwickeln, zu verbessern oder wieder herzustellen, die Persönlichkeit der Menschen weiterzuentwickeln und ihre Beschäftigung zu ermöglichen oder zu sichern.
Zugewinne für die SPD – Glückwunsch an schleswig-holsteinische SPD um Torsten Albig und Ralf Stegner
Zum Wahlergebnis in Schleswig-Holstein erklärt Katrin Budde, SPD-Landesvorsitzende und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion: „Erst einmal herzlichen Glückwunsch an das Team um Torsten Albig und Ralf Stegner. Die SPD in Schleswig-Holstein hat dazugewonnen. Das zeigt, dass auch die SPD weiter an Vertrauen gewinnt.
Das Ergebnis ist denkbar knapp. Wir haben heute einen langen Wahlabend vor uns. Das Ergebnis wird erst feststehen, wenn der letzte Wahlbezirk ausgezählt ist. Es bleibt also auch nach der Stimmabgabe spannend bis zum Schluss.
Unabhängig davon deutet Vieles darauf hin, dass die Menschen in Schleswig-Holstein einen Wechsel in der Regierung wollen. Das zeigen die Umfragen zu den bevorzugten Regierungskonstellationen.“
AG 60plus gestaltet „Europäischen Tag der Generationengerechtigkeit“
Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft 60plus nutzte den Aktionstag der AG 60plus um im „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ auf das wichtige Thema der drohenden Altersarmut aufmerksam zu machen und unsere Forderung nach Teilhabe zu diskutieren. Willkommener Anlass war der Auftakt zur Oberbürgermeisterwahl in Halle.Die April-Vorstandssitzung der AG 60plus wurde daher von den Mitgliedern des Vorstands und dem ebenfalls anwesenden OB-Kandidaten Kay Senius genutzt, um im Rahmen einer Straßenaktion in der Fußgängerzone Halles mit den Passanten ins Gespräch zu kommen.
Bessere ordnungsrechtliche Maßnahmen gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen notwendig

Die Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die wegen akuter Alkoholvergiftung in Krankenhäusern behandelt werden müssen, ist erschreckend hoch. Zwar konnte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung jüngst vermelden, dass der Alkoholkonsum junger Leute insgesamt zurückgeht. „Trotzdem nimmt das sogenannte ‚Koma-Saufen‘ zu“, erklärte Rüdiger Erben, stellvertretender Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Das ist ein Problem, vor allem weil damit eine wachsende Kriminalität unter Alkoholeinfluss verbunden ist.“ Die Polizeiliche Kriminalstatistik belegt, dass mehr als ein Drittel aller Gewaltverbrechen unter Alkoholeinfluss geschehen.
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